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plate01Der Ort Plate wird 1191 das erste Mal urkundlich erwähnt und gehörte zu Schwerin. Seit 1358 zum Herzogtum, seit 1815 zum Großherzogtum, seit 1919 zum Kreis Schwerin, nach der politischen Wende 1989 zum Kreis Parchim und nach der Kreisgebietsreform 2011 zum Kreis Ludwigslust-Parchim.

Plate feiert 1991 sein 800jähriges Jubiläum.

plate05Das Terretorium von Plate ist Teil des norddeutschen Tief- und Hügellandes. Der Plater Berg und die Störniederung (Störtal) ist ein Relikt der letzten Vereisung des Eiszeitalters und der Tätigkeit des Schmelzwassers in der nachfolgenden Zeit. Schon sehr früh - nämlich 1567 - erhält Plate eine Brücke über die Stör, heute das Markenzeichen des Dorfes.

1848/49 wird im neugotischen Stil eine fünfjochige Kirche errichtet und die baufällige Fachwerkkirche abgerissen. Der Ort erhält 1888 einen Eisenbahnanschluss Schwerin-Crivitz. Anschluss an die Elektronenergieversorgung erhielt Plate 1914.

plate09Das Ortswappen (seit 1996) symbolisiert die damalige Störbrücke (Zugbrücke) und somit die Lage des Dorfes an der Stör. 1993 startet der private Rundfunksender "Antenne MV" von Plate aus seine erste Sendung in Mecklenburg-Vorpommern.

2002 wird ein neuer und wesentlich größerer und moderner Kindergarten seiner Bestimmung übergeben. Er wurde an gleicher Stelle des abgerissenen alten Kindergartens errichtet und erhielt den Name Kindertagesstätte "Störspatzen". Neben vielen prächtigen alten Gebäuden hat die Gemeinde auch junge Wohngebiete. Bauplätze sind in Plate sehr begehrt.

Viele alte Reetdachhäuser wurden liebevoll saniert und restauriert, einige auch neu errichtet und geben dem Ort somit einen zusätzlich dörflichen Charakter.

plate04Wohnanlagen in Plate entstanden Am Radelsberg, Zu den Scheperstücken, Am Heideberg, Wiesenweg und Störblick. Nach dem Abriss von alten Stallanlagen in der Büdnerecke entstanden 2016 weitere Eigenheime "Am Sörkanal". Die Einwohnerzahl stieg durch ständigen Zuzug bis zum 01.11.2015 (Amt Crivitz) auf 1474 Einwohner.

plate06 2005/2006 wird die Zugbrücke über die Stör durch einen Hubbrücken-Neubau ersetzt.

Heute ist Plate ein Dorf mit einer gut ausgebauten Infrastruktur, für die in den letzten Jahren kräftig investiert wurde. Zu den Einrichtungen der Gemeinde gehören neben der Naturgrundschule mit einer neuen Sporthalle und dem neuen Kindergarten auch eine Bibliothek und natürlich die Freiwillige Feuerwehr.

plate03Für die Senioren wurde der Senioren-Wohnpark-Plate für Betreutes Wohnen durch Die Johanniter errichtet.

Die ansässigen Vereine sorgen für Leben in der Gemeinde. Der Sportverein hat verschiedene Sparten, auch zwei  Fußballplätze, es gibt die Schützen, die Skatspieler oder die Angler. plate07

Die Plater Pfarrscheune ist das kulturelle Zentrum der Gemeinde.

Die Infrastruktur in Plate ist gut entwickelt. Es gibt Geldinstitute, Arztpraxen, zwei Supermärkte, eine Apotheke, einen Friseursalon, Gastronomie, eine Tankstelle, Einrichtungen für Kraftfahrzeug- und Bootsreparaturen und eine Gärtnerei.

melkstandZur Region gehört die wechselvolle Geschichte der Landwirtschaft. Plate hat heute eine moderne Agrargenossenschaft mit Biogasanlage. Der größte Arbeitgeber, der Versand-Service Plate (VSP) beschäftigt mehr als 100 Mitarbeiter.

Vielfältiges Gewerbe hat sich im Laufe der Jahre in der Gemeinde angesiedelt.

Plate ist an das gut ausgebaute Radwegenetz zum Landschafts- und Naturschutzgebiet LEWITZ angeschlossen.plate08

Beim Tornado wurden 2009 unter anderem mehr als 60 Häuser beschädigt und es entstand ein Sachschaden von über 3,5 Millionen Euro. Menschen kamen bei diesem Unwetter zum Glück nicht zu Schaden.

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Jubiläum 825 Jahre Plate - Festwoche vom 02. bis 10. Juli 2016 
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Die Plater Dorfchronik zu den Ortsteilen Consrade, Peckatel und Plate wurde durch den langjährigen Ortschronisten Gerhard Nölting im Jahr 2004 fertig gestellt und und am 25. September 2004 bei einer Lesung durch den Autor im Plater "Störkrug" der Öffentlichkeit vorgestellt. 
Die Dorfchronik ist in Buchform mit 234 Seiten in Gemeindebibliothek zu erwerben.

Vorwort des Bürgermeisters (2004)   lesen...
Vorwort des Chronisten (2004)   lesen...

 

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Gemeinde Plate - Ortsteil Plate, © K.-G. Haustein

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