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Baufortschritt Familieneigenheime in Consrade „Am Wald“


11.05.2019 - Erschließungsmaßnahmen für Baugebiet „Am Wald“ sind beendet, Fotos: © K.-G. Haustein



04.04.2019 - Neue Familieneigenheime in Consrade „Am Wald“, Fotos: © K.-G. Haustein
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postkarteDas kaum 1 km östlich von Plate gelegene Kirchdorf Peckatel (Zur Namensdeutung: Einige leiten den Namen von kotol = Kessel ab) wird erstmals 1338 erwähnt.

Deutsche Einwanderer waren damals als freie Bauern und Christen in das slawische Land gerufen worden. Sie gründeten ein sogenanntes Rundlingsdorf, für Mecklenburg typisch und im Mittelalter eine verbreitete Dorfform. 10 Hufen waren rund um den Platz der ersten errichteten Kapelle, die zu Taufen und Beerdigungen diente, angeordnet. Diese Anordnung blieb bis in das 17. Jahrhundert eigentlich unverändert erhalten.

Danach wurde nach dem Erlass des Büdnerpatents im 18. Jahrhundert und dem Häuslerpatent im 19. Jahrhundert durch den Großherzog die Büdnerhäusezeilen und Häuslerhäusezeilen in Richtung Plate, Raben Steinfeld und Zietlitz dazugebaut.

kesselwagenIn alter Zeit war Peckatel ein gräfliches Lehn. 1591 gehen das Gut und Dorf Peckatel an den Herzog Johann und somit aus dem ritterschaftlichen in den Domanial-Verband des Amtes Schwerin über.

Peckatel ist also ein altes Siedlungsgebiet. Darauf weisen viele Bodenfunde hin. Der bekannteste Fund ist der Kesselwagen von Peckatel. Bei Ausgrabungen von Kegelgräbern aus der Bronzezeit wurde unter anderem dieser Kesselwagen gefunden.

Wann genau die Bewohner von Peckatel ihre Kapelle als Zentrum des kleinen Dorfes samt des dazugehörigen Friedhofes errichteten ist unklar. Im Jahr 1596 wird die Dorfkirche als Teil der Pfarre und Kirche in Plate erstmals urkundlich erwähnt.

peckatel05Heute ist Peckatel ein Wohndorf mit vielen sanierten Häusern, sauberen Straßen peckatel08mit mit Geh- und Radwegen und moderner Straßenbeleuchtung. Um die Dorfkirche herum sind mehrere liebevoll hergerichtete Reetdachhäuser zu sehen.

Seit 1989 sind in Peckatel eine große Wohnanlage und andere viele Neubauten entstanden. Die Bevölkerung in Peckatel stieg stetig an, von 1957 mit 534 Einwohnern auf bis zu 1.007 Einwonern im Jahr 2015 (01.11.2015, Amt Crivitz).

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23.11.2018 - Lichterfest in Peckatel auf dem Dorfplatz, © K.-G. Haustein

2018 - Ein ganzes Dorf hat gefeiert und Peckatel erhält ein neues Wahrzeichen    mehr erfahren...

13.12.2017 - Mit Lichterfest ins Jubeljahr 2018 - Peckatel hat als erster Ortsteil von Plate eine stromsparende
                       Straßenbeleuchtung / 680-Jahr-Feier kann kommen
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                                  Quelle: Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt vom 13. Dezember 2017 - https://www.svz.de/18561361 ©2017

Gemeinde Plate - Ortsteil Peckatel, © K.-G. Haustein

650 Jahre Peckatel - Festwoche vom 29.06-30.07.1988, © C. Krull

plate01Der Ort Plate wird 1191 das erste Mal urkundlich erwähnt und gehörte zu Schwerin. Seit 1358 zum Herzogtum, seit 1815 zum Großherzogtum, seit 1919 zum Kreis Schwerin, nach der politischen Wende 1989 zum Kreis Parchim und nach der Kreisgebietsreform 2011 zum Kreis Ludwigslust-Parchim.

Plate feiert 1991 sein 800jähriges Jubiläum.

plate05Das Terretorium von Plate ist Teil des norddeutschen Tief- und Hügellandes. Der Plater Berg und die Störniederung (Störtal) ist ein Relikt der letzten Vereisung des Eiszeitalters und der Tätigkeit des Schmelzwassers in der nachfolgenden Zeit. Schon sehr früh - nämlich 1567 - erhält Plate eine Brücke über die Stör, heute das Markenzeichen des Dorfes.

1848/49 wird im neugotischen Stil eine fünfjochige Kirche errichtet und die baufällige Fachwerkkirche abgerissen. Der Ort erhält 1888 einen Eisenbahnanschluss Schwerin-Crivitz. Anschluss an die Elektronenergieversorgung erhielt Plate 1914.

plate09Das Ortswappen (seit 1996) symbolisiert die damalige Störbrücke (Zugbrücke) und somit die Lage des Dorfes an der Stör. 1993 startet der private Rundfunksender "Antenne MV" von Plate aus seine erste Sendung in Mecklenburg-Vorpommern.

2002 wird ein neuer und wesentlich größerer und moderner Kindergarten seiner Bestimmung übergeben. Er wurde an gleicher Stelle des abgerissenen alten Kindergartens errichtet und erhielt den Name Kindertagesstätte "Störspatzen". Neben vielen prächtigen alten Gebäuden hat die Gemeinde auch junge Wohngebiete. Bauplätze sind in Plate sehr begehrt.

Viele alte Reetdachhäuser wurden liebevoll saniert und restauriert, einige auch neu errichtet und geben dem Ort somit einen zusätzlich dörflichen Charakter.

plate04Wohnanlagen in Plate entstanden Am Radelsberg, Zu den Scheperstücken, Am Heideberg, Wiesenweg und Störblick. Nach dem Abriss von alten Stallanlagen in der Büdnerecke entstanden 2016 weitere Eigenheime "Am Störkanal". Die Einwohnerzahl stieg durch ständigen Zuzug bis zum 01.11.2015 (Amt Crivitz) auf 1474 Einwohner.

plate06 2005/2006 wird die Zugbrücke über die Stör durch einen Hubbrücken-Neubau ersetzt.

Heute ist Plate ein Dorf mit einer gut ausgebauten Infrastruktur, für die in den letzten Jahren kräftig investiert wurde. Zu den Einrichtungen der Gemeinde gehören neben der Naturgrundschule mit einer neuen Sporthalle und dem neuen Kindergarten auch eine Bibliothek und natürlich die Freiwillige Feuerwehr.

plate03Für die Senioren wurde der Senioren-Wohnpark-Plate für Betreutes Wohnen durch Die Johanniter errichtet.

Die ansässigen Vereine sorgen für Leben in der Gemeinde. Der Sportverein hat verschiedene Sparten, auch zwei  Fußballplätze, es gibt die Schützen, die Skatspieler oder die Angler. plate07

Die Plater Pfarrscheune ist das kulturelle Zentrum der Gemeinde.

Die Infrastruktur in Plate ist gut entwickelt. Es gibt Geldinstitute, Arztpraxen, zwei Supermärkte, eine Apotheke, einen Friseursalon, Gastronomie, eine Tankstelle, Einrichtungen für Kraftfahrzeug- und Bootsreparaturen und eine Gärtnerei.

melkstandZur Region gehört die wechselvolle Geschichte der Landwirtschaft. Plate hat heute eine moderne Agrargenossenschaft mit Biogasanlage. Der größte Arbeitgeber, der Versand-Service Plate (VSP) beschäftigt mehr als 100 Mitarbeiter.

Vielfältiges Gewerbe hat sich im Laufe der Jahre in der Gemeinde angesiedelt.

Plate ist an das gut ausgebaute Radwegenetz zum Landschafts- und Naturschutzgebiet LEWITZ angeschlossen.plate08

Beim Tornado wurden 2009 unter anderem mehr als 60 Häuser beschädigt und es entstand ein Sachschaden von über 3,5 Millionen Euro. Menschen kamen bei diesem Unwetter zum Glück nicht zu Schaden.

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Jubiläum 825 Jahre Plate - Festwoche vom 02. bis 10. Juli 2016 
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Die Plater Dorfchronik zu den Ortsteilen Consrade, Peckatel und Plate wurde durch den langjährigen Ortschronisten Gerhard Nölting im Jahr 2004 fertig gestellt und und am 25. September 2004 bei einer Lesung durch den Autor im Plater "Störkrug" der Öffentlichkeit vorgestellt. 
Die Dorfchronik ist in Buchform mit 234 Seiten in Gemeindebibliothek zu erwerben.

Vorwort des Bürgermeisters (2004)   lesen...
Vorwort des Chronisten (2004)   lesen...

 

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27.04.2019 - Maifeuer im April und doch ganz anders - "Plate in Flammen", Fotos: © K.-G. Haustein


Gemeinde Plate - Ortsteil Plate, © K.-G. Haustein

Vor etwa 18000 Jahren hatte die Eiszeit einen großen Teil Europas fest im Griff. Die Eismassen hatten sich auf der Linie Schwerin-Crivitz bis zu 2000 m hoch aufgetürmt. Die Schmelzwasser suchten sich ihren Weg durch die Endmoränen in Richtung Elbtal und schufen so das Störtal und weiter südlich die Lewitz. toorfstichDas abfließende Wasser gab einen schmalen Uferstreifen frei, auf dem heute Consrade steht. Der See hinterließ die Stör, umgeben von einem sumpfigen Torfmoor. Bei der Begradigung der Stör im vergangenen Jahrhundert wurde eine große Menge von steinernen Werkzeugen gefunden. Daher nimmt man an, das hier in der Steinzeit schon eine starke Besiedlung statt gefunden hat. Erste Nachweise von menschlichem Leben im Störtal stammen aus der mittleren Steinzeit, das war etwa 8000 bis 3000 v.Chr.

Von 1270-1561 war Consrade ein Klosterdorf. Das gesamte Dorf (Bauerndorf) gehörte in dieser Zeit den Mönchen von Reihnfeld. Als Eigentum des Herzogs gehörte Consrade 1561-1832 zum Domanium und damit zum unmittelbaren Besitz des regierenden Herzogs. 1753 erließ der Herzog ein erstes Büdnerei-Patent im Domanium und erste Büdnereien mit Hof- und Gartenplatz (2.200qm) entstanden. Da die Büdner von diesen kleinen Wirtschaften nicht leben konnten, mussten sie weiterhin bei den Bauern oder auf Gütern arbeiten.

Um 1830 war es den Büdnern im Domanium nun schon möglich bis zu 5 ha große Kleinbauernstellen zu erwerben. Auf Flächen die für den Ackerbau nicht geeignet waren entstanden Häuslereien. Um diese Zeit gab es in Consrade in den Häuslereien eine ganze Reihe Handwerker. Der Ackerbau als Haupterwerbsquelle der Büdner und später auch der Häusler bestand auf den leichten sandigen Böden von Consrade im Anbau von überwiegend Roggen, Hafer, Buchweizen und Gerste und zunehmend natürlich Kartoffeln und Rüben.

klassenraumIn den Anfängen der Schule in Consrade wurden die wenigen Kinder vom Küster aus Plate unterrichtet. Die Schule in Consrade wurde als Nebenschule geführt und war in dem Katen gegenüber der Kirche untergebracht. 1968 war das letzte Jahr für die Schule in Consrade. Der Schulraum im Museum Mueß ist mit den Schulbänken aus Consrade ausgestattet. Ein Schulbussverkehr wird eingerichtet, mit dem die Kinder in die Plater Polytechnische Oberschule gefahren werden.

consrade08In Consrade steht die älteste Facherkkirche in Norddeutschland. Die Ersterwähnung der kleinen Kirche stammt aus dem Jahr 1534. Durch die Mitglieder des Förderkreises Kirche Consrade und viele Helfer, Förderer und Spenden konnten viele Bauvorhaben an der Kirche realisiert werden und somit diese kleine Fachwerkkirche als Mittelpunkt des Dorfes erhalten werden.

Besondere Bedeutung hatte für Consrade das Torfmoor in der Störniederung. Ein kleiner Teil wurde von landwirtschaftlichen Betrieben genutz und sicherte die Energieversorgung. Mit dem Consrader Torf wurde vorwiegend das Schloss in Schwerin beheizt und mit Kähnen auf der Stör dorthin gebracht. 1959 begann für Consrade die Kollektivierung der Landwirtschaft. In der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft wurden die Felder gemeinschaftlich bewirtschaftet. Das Vieh versorgte jeder Bauer selbst.

Am 1. April 1960 verlor Consrade seine Selbständigkeit und wurde Ortsteil von Plate.

consrade091997 wurde die Dorfstraße völlig neu angelegt und bekam eine Asphaltdecke. Im Zuge dieser Bauvorhaben wurden vorher Abwasser-, Regen- und Versorgungsleitungen für Energie und Telefon verlegt. Mit der Wende ging für Consrade die wohl einschneidenste Veränderung in seiner Geschichte einher. Consrade wurde von einem landwirtschaftlich geprägten Dorf zu einem Wohndorf. In Consrade gibt es keine Bauernstellen mehr.

consrade02consrade06Wenn wir heut durch Consrade gehen, erkennt man kaum noch die alten Büdner- und Häuslereien. Sie sind fast alle mit einem modernen Äußeren versehen. Wohnalagen wie "Am Hang" und "Am Park" enstanden und viele Eigenheime wurden errichtet. Die Einwohnerzal in Consrade betrug am 01.11.2015 (Amt Crivitz) 847 Bürger.consrade05

An der Stelle des ehemaligen Kindergarten wurde 2011 der Bürgertreff, ein Treffpunkt für Jung und Alt geschaffen. Für die Jüngsten wurde vor dem Gebäude ein Spielplatz angelegt. 

 

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22.04.2019 - "Die Bienen werden sich freuen"
Alle bisher angepflanzten Obstbäume sind gut angewachsen
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Quelle: (Anna Karsten) - REGIONAL ANZEIGER 04/2019, Fotos: © K.-G. Haustein


04.04.2019 - Neue Familieneigenheime in Consrade „Am Wald“, Fotos: © K.-G. Haustein


07.11.2018 - Consrade hat eine Streuobstwiese
Insektenhotel wurde gebaut und erste Bäume gepflanzt   mehr erfahren...
Quelle: (K.-P. Elsholt) - REGIONAL ANZEIGER 11/2018, Fotos: © K.-G. Haustein


02.10.2018 - Consrader feiern ein Lichterfest, Fotos: © K.-G. Haustein
Lichterfest anlässlich der neuen LED-Straßenbeleuchtung in Consrade   mehr erfahren...
Quelle: K.-P. Elsholt


Jubiläumsfest in Consrade - Ein Dorf wird 750 Jahre alt

festplatzIm Juli 2015 feierte Consrade mit einem Dorffest am Bürgertreff sein 750-jähriges Bestehen seit seiner urkundlichen Ersterwähnung am 13. Februar 1265. Die Schreibweise des Ortsnamen änderte sich bis zum heutigen bekannten Namen Consrade mehrmals wie 1265 Conradesrothe, 1371 Cordesrode, 1470 Cursade, 1534 Churfzrade, 1541 Cufrade, 1583 Cußradt, 1596 Consrode, 1603 Curfsrade oder 1730 Kuysrade. Drei Tage feierte das Dorf mit vielen lesungAktionen für die ganze Familie. Höhepunkte waren der 7,5 km Störkanallauf, das Konzert "Kunterbunter Liederabend" im Festzelt am Bürgertreff und die Lesung der Chronik "Geschichte und Geschichten von Consrade", eine Zeitreise in Buchform, durch den Verfasser Hasso Freiherr von Stenglin in der bis auf den letzten Platz gefüllten Dorfkirche in Consrade.


Chronik
Consrade - Grußwort des Bürgermeisters  
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Chronik Consrade - Vorwort des Chronisten   lesen...
Festzeitschrift "750 Jahre Consrade" 10.-12.Juli 2015   lesen...

Die Chronik Consrade ist in der Gemeindebiblothek in Plate erhältlich.

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Festzeitschrift "750 Jahre Consrade" 10.-12.Juli 2015

 Gemeinde Plate - Ortsteil Consrade, © K.-G. Haustein 

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