Vinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.x

Die Störstraße - Festmeile zum Jubiläum in Plate

hausbeschreibungen

Geschichten zu Häusern in Schrift und Bild   (erarbeitet von C. Dührsen)


kircheDie Kirche zu Plate

Die heutige Kirche wurde 1848/49 im neugotischen Stil gebaut. Vorher stand links davon eine kleinere, schon lange baufällige Fachwerkkirche mit einem Zwiebelturm. Bevor sie abgerissen wurde, entstand noch diese Bauzeichnung. Zunächst blieb der Holzturm noch neben der neuen Kirche stehen, wurde aber 1874 bei einem Großbrand um die Kirche herum ein Opfer der Flammen.
(Kopie der Bauzeichnung aus dem Landeshauptarchiv MV)


02stoerstrasse01stoerstrasseDie Störstraße

Geschichte. Jedes Dorf hat sie, jede Straße und jedes Haus. Unser Beispiel ist die Störstraße. Bis 1954 war das ein einspuriger Damm aus Kopfsteinpflaster mit einem Sommerweg und einem 50 cm höher gelegten Fußweg. 1954 wurde die alte Straße komplett aufgenommen und vom Friedhof bis zur Störbrücke neu gebaut. Unter dem alten Pflaster kam ein Eichenbohlendamm zum Vorschein, wahrscheinlich noch aus dem Mittelalter. In den 1950er Jahren wurde auch die Straße ab Brücke bis zum Abzweig Sukow verbreitert.

(Informationen aus der Plater Dorfchronik von Gerhard Nölting)


Stoerstrasse 1Störstraße 1

Dieses schöne Pfarrhaus wurde 1868/69 gebaut. Hinter den Backsteinmauern haben viele Generationen von Pastoren gelebt und wohl auch gefroren. Die Räume waren hoch und schwer zu beheizen. 1945 kamen Flüchtlinge im Pfarrhaus unter, kurzzeitig wohnte auch der russische Kommandant hier. Für die Dorfkinder war die Attraktion ein 02Stoerstrasse 1herrenloses Kamel aus einem wohl aufgelösten Zirkus. Es wurde auf dem Hühnerhof des Gehöftes eingesperrt. Die damals 13jährige Tochter des Pastors Romberg berichtet, dass sie darauf sogar reiten konnte. 1954 wurde in 2 Räumen des Hauses eine Gemeindeschwesternstation eingerichtet.


Stoerstrasse 2Störstraße 2

1969 baute und eröffnete die Konsumgenossenschaft ein neues ländliches Einkaufszentrum. 1992 wurde das LEZ privatisiert und "EDEKA-Markt-Bötefür". Der heutige EDEKA-Markt entstand 2000 neu auf dem Gelände eines abgerissenen Bauernhauses. Störstraße 2 ist heute auch die Adresse von Bäckerei, Ärztehaus, Apotheke, Lewitz-Pflegedienst, Friseur und "Bistro Kurdistan".


01Stoerstrasse 3Störstraße 3

Wurde 1962 gebaut als Landwarenhaus der Konsumgenossenschaft Schwerin. Zu kaufen gibt es Lebensmittel, Textilien, Schuhe und Kleinmöbel. Obergeschoß 02Stoerstrasse 3wird Wohnung für die Leiterin.

1970 Umbau und Eröffnung der Gaststätte "Lewitz-Idyll", später "Ristorante" und "Villa Romantica". Im Obergeschoß zeitweilig Zahnarztpraxis. Heute Wohnhaus für mehrere Familien.


Stoerstrasse 5Störstraße 5

Dieses Haus wurde 1957 auf einem Teil des langgestreckten Pfarrgartens errichtet. Die Maurer kamen von der im Aufbau befindlichen Baubrigade der LPG. Einheitlich gebrannte Ziegel für die anderthalb Stein dicke Außenmauer waren nicht zu haben "Wenn wir die weniger gut gebrannten Ziegel nach innen setzen und die erste Qualität nach außen, bekommen wir das hin", sagten die Maurer Hannes Dähn und Willi Köpcke. Und so konnte Lehrer Wilhelm Wandschneider 1958 mit Frau und Sohn hier einziehen. (Das Foto zeigt die Hofansicht.)


Stoerstrasse 6Störstraße 6

Bevor hier die Blumen einzogen, hatte das Haus schon eine über 100jährige Geschichte. 1908 bauten Schneidermeister Fritz Lüth und seine Frau Maria das Vorderhaus. Als Fritz Lüth in den I. Weltkrieg ziehen musste, schickte Maria ihm dieses Foto als Feldpostkarte: Das Ehepaar mit Sohn Heinrich. Später übernahm Heinrich die Schneiderwerkstatt und noch heute bewohnen der Enkel  Eckhard Lüth und Frau Ingrid das Haus.


Stoerstrasse 7Störstraße 7

Im Jahr 1939 baute die Raiffeisen-Genossenschaft Plate an dieser Stelle ein kombiniertes Verwaltungs-und Lagergebäude. Bis dahin wurden die Geschäfte in der Büdnerei 11 geführt. Raiffeisen-Geschäftsführer Karl Wandschneider wohnte auch in dem Neubau. Alt wird das Haus nicht. 1996 wird das heutige neue Gebäude der Raiffeisenbank eingeweiht. Wo das erste Haus stand, werden Parkplätze eingerichtet.  (Luftaufnahme des alten Hauses vom Anfang 90er Jahre)


Stoerstrasse 8Störstraße 8

Früher Häuslerei 67, Haus Peters. Der Müller betrieb eine Windmühle auf dem Berg und eine Bäckerei. Wegen der Innungsgesetze in der NS- Zeit musste er die  Bäckerei stilllegen. Nach Kriegsende 1945 war Plate an der Störbrücke in Ost und West geteilt. Bäcker Röbcke im Ostteil war für das Oberdorf nicht erreichbar. Deshalb wurde die fast leere Petersche Backstube wieder aktiviert. Viele halfen, sie neu zu bestücken. Nachbar Lüth zum Beispiel stellte seinen Schweinebrühtrog für die Brotteig-Herstellung zur Verfügung.
(Quelle Ortschronik. Die Bäckerei befand sich in diesem Anbau)


grundbrief84 9Stoerstrasse9Störstraße 9

Ehemals Häuslerei 84. Dieses Haus wurde 1910 von Postschaffner Rudolf Eggers gebaut. In dem seitlichen Anbau wurden die Poststelle und eine Telefonvermittlung für die umliegenden Orte eingerichtet.  (Quelle: Ortschronik)
Die Poststelle war hier bis 1940 und dann wieder von 1948-1992 in Betrieb. Danach zog sie in die Sukower Straße 16 um. Der Anbau beherbergt seitdem die unterschiedlichsten Geschäfte und Handwerker.


02Stoerstrasse1001Stoerstrasse10Störstraße 10

Nach wie vor ist die Struktur des Hauses relativ gut zu erkennen. Geschäftsinhaber waren die Familien Harms, Rohde, Braun und Tiedt. Mitte der 1960er Jahre kaufen die Eltern der jetzigen Bewohner das Haus und gestalten es um. Heute fühlen sich zwei Familien Dähn und fünf Babys und Kleinkinder hier wohl. - Doris Dähn ist Tagesmutter. (Foto links 1915, Foto rechts 1927)

Stoerstrasse 11Störstraße 11

1909 Verkauf von 0,20 ha des Pfarrgartens an Genossenschaftsmolkerei und Baustart für größere Molkerei. Die war nötig, weil kleinere Privatmolkereien in Konkurs gingen. Die Molkerei hielt sich lange und schränkte erst in den 1970er Jahren die Produktion ein. 1989 zog eine Apothekenausgabestelle in das Haus, ihr folgte 1996 die Bibliothek. Die Feuerwehr baute alte Produktionsräume für sich aus. Und auf diesem Platz wurde 2013 das neue Gebäude der "Freiwilligen Feuerwehr"  eingeweiht, mit Raum für Bürgermeister und Sitzungsraum. Kosten für Gemeinde: 900.000 Euro.


Stoerstrasse 12Störstraße 12

"Der Störkrug" in den frühen 1920er Jahren. 1928 übernimmt Paul Fläming das Haus von Gastwirt Haack. Er vergrößert den Saal, richtet Bühne und Veranda ein. 1976 baut die HO erneut um für die bessere Essensversorgung der Schüler. Im Jahr 1999 Wiedereinweihung nach Neubau.


Stoerstrasse 13Störstraße 13, 13 A, 13 B

Das erste Haus in dieser Reihe, die Nr.13, war über lange Jahre eine Wäscherei der BHG. Zum Wohnhaus wurde es erst, als die große Wäscherei in Schwerin/Lankow die Arbeit übernahm. Familie Suckow wohnt hier seit 1973.
Das zweite Haus, die 13 A, wirkt mit seinem Reetdach wie ein Haus mit langer Geschichte, wurde aber erst 1979/80  von Familie Dr. Reichelt gebaut. (Foto Bauphase 1979, privat)
Das Haus von Reiner Grunert, die 13 B, ist das jüngste. Es wurde erst nach 1980 gebaut, inzwischen aber auch schon modernisiert.


TransformatorenhausStörstraße - Transformatorenhaus

Das Trafohäuschen wurde 1914 gebaut. Damit hatte Plate neben seinem Fluß nun auch seinen Strom. Dazu wurde eine Elektrizitätsgenossenschaft gegründet, die das Haus und ein Freileitungsnetz bauen ließ. Die Bauern hatten jetzt Licht im Stall, Handwerker und Haushalte waren dankbar für den technischen Fortschritt. Allerdings wurde mit dem Strom äußerst sparsam umgegangen. Die Kilowattstunde kostete 15 Pfennig und mehr, weil mit dem Stromverkauf der Bau von Anlagen und Leitungen bezahlt werden sollte. Über den gesamten Sommer hinweg verbrauchten manche Haushalte nicht mehr als zwei bis 5 KWh. Die Glühlampen hatten auch nur eine geringe Wattzahl. Die Kinder machten ihre Schularbeiten bei Tageslicht, und wenn es dunkel wurde, saß die Familie oft noch beim Licht einer Öllampe zusammen.

(Quelle: Ortschronik 2004, G. Nölting)

Heute ist das Trafohäuschen vorwiegend Nistplatz für Vögel.


Stoerstrasse 15Störstraße 15

Gebaut wird das Haus als Büdnerei Nr. 4 zu Mitte/Ende des 19. Jahrhunderts. Das Bild ist etwa 1897 entstanden. Heinrich Köpke mit Frau Marie und drei Kindern. Da sein Sohn irgendwann auf dem Standesamt mit "ck" unterschreibt, heißen alle Nachkommen "Köpcke", obgleich sie und alle anderen im Dorf heute noch den Namen mit langem "ö" sprechen. In diesem Haus wird auch Reinhard Köpcke geboren, heute einer der Ältesten im Ort.


Stoerstrasse16Störstraße 16

Dieses Haus ist erst um 1927 als Bäckerei gebaut worden. Die längste Zeit wurde sie von Franz Röpke betrieben. Ältere Einwohner erinnern sich noch, dass sie vor Weihnachten den rohen Teig für die Pfeffernüsse bei Röpkes ablieferten. Dort wurden die weißen und braunen Pfeffernüsse gebacken. Die Kinder wollten immer gerne in die Backstube gucken, was Bäcker Röpke aber nicht zuließ. Gleich nach Kriegsende 1945 wurde Plate an der Störbrücke von den Besatzungsmächten geteilt. Dadurch mussten im Oberdorf marode Backöfen wieder flott gemacht werden. Auch die alte Bäckerei Peters im Haus der heutigen Sparkasse wurde wieder notdürftig hergerichtet. Nachfolgende Bäcker: Familie Drawe und Familie Lorenz. Seit den 1990er Jahren Wohnhaus.


Stoerstrasse 17Störstraße 17

Auf dem Gartengelände der Büdnerei Nr. 12 startet im Frühjahr 1962 der Bau eines eigenen Gemeindehauses für Plate. Im Haus entstehen drei Büroräume und ein repräsentativer Raum für das Standesamt.

2015 zieht die Kindertagespflege "Liliput" in das Haus, und damit beginnt die fröhlichste Zeit des Hauses.


Stoerstrasse 18Störstraße 18 und 18 A

Dieses Haus ist eine ehemalige Büdnerei und wurde 1856 gebaut. Von 1856 bis 1929 war die Büdnerei Eigentum der Familie Sass. Danach Familie Grambow, heute Zahlmann und Rumler. Kopien solcher schönen alten Dokumente besitzen noch viele Plater Hausbesitzer.


storstrasse19Störstraße 19

Das hintere Gebäude ist ein ehemaliges Stallgebäude, das früher zum Tempke-Gehöft gehörte.

Im Jahr 1992 wird hier die Poststelle eingerichtet (vorher Sukower Straße). Gleichzeitig entsteht auch ein Postverteilzentrum für die Zusteller von Plate und Umgebung. Sehr lange währt der Status aber auch hier nicht. Mit den Umstrukturierungen, Personal- und Filialabbau im Unternehmen wandert die Post 2000 ins neue EDEKA- Einkaufszentrum.

Heute haben hier die Gemeindearbeiter ihren Stützpunkt.


Stoerstrasse 20Störstraße 20

Dieses Haus wurde wahrscheinlich schon im 18. Jahrhundert gebaut und gehört zu den heute ältesten im Ort.

Das Ölbild mit Misthaufen und Kastanie vor dem Gehöft malte Otto Menzel 1918.

Seit mehreren Generationen ist das Haus Eigentum der Familie Krull. 1945 wurde hier kurzzeitig die sowjetische Kommandantur untergebracht und, wie im gesamten Dorf, beherbergten Haus sowie Scheune Flüchtlinge.


01Stoerstrasse 2102Stoerstrasse 21Störstraße 21

Alte Büdnerei, in der mehrere Generationen der Familie Tempke ihr Zuhause hatten. Das linke Foto entstand um 1958. Anna und Martin Tempke mit Sohn Karlheinz. Rechtes Foto: Inge Tempke (rechts) vor dem noch nicht renovierten Haus. Enkelin Konstanze Voigt erinnert sich noch, wie sie als Kind auf dem alten Milchbock vor dem Haus saß und sich die Welt anguckte.


Stoerstrasse 22Störstraße 22

Dieses Haus wurde um 1924 von Malermeister Heinrich Vogt gebaut. Er hatte dort sein Geschäft und die Familie betrieb außerdem einen Kurzwarenladen. Später zog auf der rechten Seite eine Apotheke ein, auf der linken Seite das Gemeindeamt. Heute ist das Gebäude ausschließlich Wohnhaus.
Das Foto zeigt die Störstraße 22 vor ihrem Umbau. Seit 1961 wohnt dort die Familie des Tierarztes und langjährigen Plater Bürgermeisters Dr. Albert Hilbig.


stoerstrasse23Störstraße 23

Zunächst Häuslerei 95. Gebaut wurde sie erst um 1940. Mit Ausnahme der Fenster hat sich in der Struktur nicht viel verändert. Ältere Einwohner erinnern sich noch an die Fahrradreparatur Raasch im Haus. Zu DDR-Zeit richtete der Konsum hier einen Gemischtwarenhandel ein. Der Verkäuferin "Fräulein Huwald" wird bis heute eine besondere Geschäftstüchtigkeit nachgesagt. Hemd oben zu eng? "Sie lassen doch sowieso den Kragen offen!" Hemd zu groß? "Das läuft doch noch ein".

Danach zog Schuster Gruhn in das Haus und hatte im rechten Gebäudetrakt seine Werkstatt (mit Seiteneingang). Heute ausschließlich Wohnhaus.


Stoerstrasse 24Störstraße 24

Diese alte Büdnerei ist um 1690 entstanden und sieht heute noch so aus wie vor über 300 Jahren. Das Bild hat Heinrich Vogt gemalt, ein Plater, der sein Malereigeschäft nebenan hatte. Es zeigt das Haus vor 1950ziger Jahren.
Der Reetdachdecker und Hauseigentümer Frank Casper hat dieses Haus von Grund auf restauriert.


Storstrasse25Störstraße 25

Ehemals Büdnerei 13. Hier wird 1946 ein Behelfskrankenhaus eingerichtet. In der Gemeinde ist Typhus ausgebrochen und der Arzt, Dr. Brasch, braucht Platz für die ständig steigende Zahl der Erkrankten. Dadurch steht die Schule II, die vorher provisorisches Krankenhaus war, wieder für den Unterricht zur Verfügung. Damals wird auf dem Hof auch eine Holzbaracke mit einem Raum für einen Kindergarten gebaut.

(Quelle und Foto: Gerhard Nölting, Ortschronik 2004)


Stoerstrasse 26Störstraße 26

Diese alte Büdnerei, steht hier noch mit der Giebelseite zur Straße. Durch einen Blitzschlag brannte sie 1957 ab. Teile des brennenden Rohrdachs flogen bis nach Peckatel. Familie Schwonbeck baute ein neues Haus, das inzwischen auch schon wieder mehrfach modernisiert wurde.
(Ölgemälde von Elly Baatz)


02Stoerstrasse 27jpg01Stoerstrasse 27jpgStörstraße 27

Diese ehemalige Büdnerei wurde in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts von Familie Brandt gekauft. Das Foto entstand um 1948. "Günther Brandt bei der Heuernte".


Stoerstrasse 28Störstraße 28

Dieses Haus wurde in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts als Büdnerei gebaut. Mindestens drei Generationen aus der Familie des jetzigen Eigentümers Peter Dreinerth wohnten hier schon.


 

Stoerstrasse 29Störstraße 29

Das Foto zeigt Ernst und Erna Pommerenke 1964 bei ihrer Goldenen Hochzeit. Sie hatten das Haus 1927 bauen lassen.

Auf dem Hof stand noch lange Zeit die frühere Büdnerei 15. Der Maler Heinrich Pommerencke wurde hier 1862 geboren. Sein Bild "Jesus in Gethsemane" ist heute noch in der Plater Kirche zu sehen. Das mit Reet gedeckte Bauernhaus wurde 1969/70 wegen Baufälligkeit abgerissen.


Stoerstrasse 30Störstraße 30

Die Eltern der jetzigen Eigentümer kauften das Bauernhaus 1950, konnten aber erst fünf Jahre später einziehen, weil auch noch Flüchtlinge untergebracht waren und keine anderen Zimmer frei waren. (Foto aus dem Jahr1955)

Zeitweilig lebten hier 15 Personen. Auf dem Hof arbeitete eine Schlosserei, in der rechten Haushälfte war bis in die 70er Jahre ein Friseurgeschäft. Jetzt Wohnhaus für zwei Familien Lemcke.


Stoerstrasse 31Störstraße 31

Jahrzehnte lang Gaststätte: Inhaber waren Theodor Kreutzfeldt, Wilhelm Meyer, Familie Laternicht. Vor dem Haus stand manchmal ein Kinderkarussell. Im Saal dahinter Tanz, Sport und vieles mehr. Postkarte anno 1904.


01Stoerstrasse 3202Stoerstrasse 32Störstraße 32

Wer hier wohnt, lebt gefährlich. Sechsmal wurde der Zaun schon von Autos, LKW und Motorrädern eingefahren. Zuletzt erwischte ein Betrunkener mit einem gestohlenen Fahrzeug sogar die Häuserkante. Ihr Rosenbeet mussten die Eigentümer in schöner Regelmäßigkeit erneuern.

Gebaut wurde das Haus 1893 als Häuslerei Nr. 41. Erster Eigentümer war Christian Nölting. Noch heute gut zu sehen die Gliederung. Links Wohnen. Zugemauert die Toreinfahrt. Rechts der Stall. Seit 1969 hält Familie Bremer die Stellung.


Stoerstrasse 33Störstraße 33

Auf diesem alten Foto der Gastwirtschaft aus dem Jahre 1904 ist links davon ein kleines Haus zu erkennen. Es gehört schon zum Nachbargehöft, dem Hildebrandtschen Haus, wie die älteren Plater es noch nennen. Elektromeister Ernst Hildebrandt betreibt hier seine Werkstatt, als das Dorf im Mai 1945 für wenige Monate geteilt wird. In dieser Zeit wird Ernst Hildebrandt von den sowjetischen Besatzungstruppen als Bürgermeister von "Plate Ost" eingesetzt. Seit den 1970er Jahren im Besitz von Hans-Joachim Kaczmarek. An das alte Wohnhaus erinnern noch Teile des Daches.


02Stoerstrasse 35jpg01Stoerstrasse 35Störstraße 35

Baujahr 1899 als Häuslerei Nr. 53. Hier baute und reparierte Familie Ihde etwa über ein Jahrhundert hinweg Maschinen. Links Friedrich, Georg und Anna Ihde und Personal im Jahre 1928. Rechts das Haus um 1940. Man beachte vorne rechts hinterm Zaun die Zapfsäule.


Stoerstrasse 37Störstraße 37

Die ehemalige Häuslerei Nr. 58 wird 1899 gebaut. Als erster Eigentümer steht Wilhelm Pinnow im Grundbuch, später die Familien Lemcke und Wehmer. Das SVZ-Foto stammt aus dem Jahr 1976. Damals wohnen Elke und Helke Wehmer seit drei Jahren dort und haben mit der Neugestaltung begonnen.


Stoerstrasse 3901Stoerstrasse 39Störstraße 39

Gebaut 1899 als Häuslerei 56. Bis 1935 Tischlerei Arnoldt. Danach bis 1963 die Tischlerei von Paul Rieckhoff. Das Foto zeigt den 28-Jährigen mit zwei unternehmungslustigen Kameraden. Seine spätere Ehefrau Margarethe betrieb hier von 1942 bis 1978 die Rentenzahlstelle der Kreissparkasse Schwerin. Sohn Manfred berichtet heute noch lächelnd, dass die Renten im Rieckhoffschen Wohnzimmer ausgezahlt wurden und seine Mutter die über 100.000 Mark in der Aktentasche aus Schwerin holte.
(Auf dem Gemälde das Haus vor dem Umbau mit DKW F8 vor der Tür)


02Sukowerstrasse 201Sukowerstrasse 2Sukower Straße 2

Gebaut wurde dieses Haus 1896/97. Zunächst beherbergte es eine kleine Molkerei. Durch die Inflation Anfang der 1920er Jahre ging sie in Konkurs. Gastwirt Koop kaufte das Haus, später übernahm es sein Sohn Willi. Zusammen mit seiner Frau richtete Willi eine Schlachterei ein. "Schlachter Koop" war ein Begriff. Rechts auf dem Foto seine Tochter Anna mit Freundinnen vor dem Ladenfenster. Später wird der Laden Konsum Fleischwaren. 1969 zieht der Konsum in sein neues Einkaufzentrum. Seitdem Wohnhaus.

 

Free Joomla! template by L.THEME Imagefilme und Videoproduktion Hamburg | Heizungswechsel und Heizungsbau Schwerin Fensterbau Terrassenüberdachungen